Archiv der Kategorie: Fotografie

loc8tor – Für alles was wieder gefunden werden will!

In der heutigen Zeit der technischen Spielereien kann es vorkommen das man zur Suche des einen Hightech-Gerätes eine andere technische Spielerei braucht. So suchte ich nach einer Möglichkeit einen vorwiegend GPS gesteuerten Multicopter mit einer nicht GPS abhängigen Suchhilfe wieder zu finden. Gerade wenn man so einen Copter in zb. einem dichten Wald verliert und dieser Wald oder andere Umwelteinflüsse (zwischen Felsen gefallen etc.) die GPS Ortung und damit das wiederfinden verhindern ist guter Rat teuer. So fand ich „loc8tor“ (Englische Seite) ein Hilfsmittel das unter anderem auch zum wieder finden von Haustieren gedacht ist.  Da sich Haustiere auch oft an Orten aufhalten die nicht durch GPS oder Handynetze erreichbar sind (Keller etc.) könnte das die Lösung für das Problem „Multicopter verloren“ sein.

Der Sender funktioniert hier über eine 2,4 Ghz Funktechnik und ist somit nicht an SIM-Karten, Handynetze oder GPS Systeme gebunden. Mit einer Größe von ∅ 3,2 cm auf 0,6 cm lässt er sich auch ganz gut anbringen und das Gewicht von 7g liegt noch im akzeptablen Bereich. Im Sender befindet sich eine austauschbare Knopfzelle (CR2032) welche laut Hersteller ein Jahr hält, aber eigentlich nur dann wirklich viel Strom zieht wenn er geortet wird. Die Ortung soll auf freier Strecke ohne Hindernisse bis 122m funktionieren (noch nicht Praxis getestet), wird aber logischerweise durch Hindernisse wie z.B. Bäume, Hügel oder Berge usw. eingeschränkt. Die genaue Ortung wird auf den letzten Meter durch das Piepen des Senders  wesentlich erleichtert, wie man im kurzen ersten Testvideo sehen kann ist aber auch die Suche an sich schon ziemlich genau. Der Empfänger ist übrigens gerade mal Kreditkarten groß (8,6 / 5,4 / 0,6 cm) – fällt also  auch beim kleinem Gepäck eines zb. DJI Spark oder Mavic Piloten nicht groß auf.

Vielleicht kann ich durch diesen Hinweis auch anderen Copterpiloten (oder gar Haustierbesitzern ;o) ) weiterhelfen. (Weitere Tests werden folgen und hier ergänzt werden)

In diesem Sinne – Guten und sorgenfreien Flug

(Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Modell Frey in Herrenberg

Rainer Braun / Oberbürgermeister Thomas Sprißler

Seit dem 02.11.1978 bis ins Jahr 2012 baute Wolfgang Frey an seinem Stadtmodell von Stuttgart. Doch all die Jahre war die Anlage nur wenigen Menschen zugänglich gewesen. Seit heute ist die Spur N Anlage dank dem Einsatz von Rainer Braun und den Helfern vom  Modelleisenbahn Club Herrenberg von Donnerstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr in Herrenberg zu besichtigen. Was von vielen Experten für unmöglich gehalten wurde gelang nun innerhalb weniger Monate: Die Anlage ist zu 70% umgezogen und größtenteils wieder neu aufgebaut worden. Zusätzlich ist auch ein Teil von Freys nachgebautem Stellwerk mit umgezogen. Unter dem Namen „Stellwerk S“ sind nun faszinierende Einblicke in die einzigartige Schaffenskraft von Wolfgang Frey möglich.

Mit Hilfe tausender Fotografien die Wolfgang Frey von den Gebäuden und Details angefertigt hatte baute er die Stuttgarter Innenstadt mit allen Materialien nach die sich ihm boten. Dazu gehören neben alten Schildern und etlichen gewöhnlichen als auch ungewöhnlichen Haushaltsmaterialen letztlich sogar ein kompletter alter Wohnzimmertisch.

Die Anlage wurde nie wirklich für den Fahrbetrieb entworfen. Auch Wolfgang Frey hatte nur ein paar wenige Strecken in Betrieb genommen. Aktuell sind bisher nur fünf der zahlreichen Gleise befahrbar. So beleben ein paar Züge die Anlage und in Zukunft sind auch noch Erweiterungen der Anlage sowie auch des Fahrbetriebes geplant. Es bleibt also spannend und immer wieder einen Besuch wert um den Fortschritt mit zu verfolgen. Nicht von ungefähr sind  wöchentlich drei Tage für den Bau an der Anlage geplant. 


Die zahlreichen bis ins kleinste Detail gearbeiteten Häuserzeilen laden zum Verweilen ein. Hinter so manchem beleuchteten als auch unbeleuchteten Fenster zeigt sich ein wahrer Schatz. Jede offene Tür an einem der Lokschuppen oder der Betriebswerke bietet ungeahnte Tiefen und fesseln immer wieder aufs Neue den Betrachter. Auch wenn manches Detail erst mit dem Teleobjektiv oder einem Fernglas zu erkennen ist, so kann doch auch die Skyline ans sich Erinnerungen an alte Zeiten und so manche Fahrt mit Straßenbahn oder U-Bahn wieder beleben.

Wolfgang Frey an der Wand über seinem Lebenswerk

Sehr viele der Fahrzeuge entsprachen auch nicht den Ansprüchen des Perfektionisten Frey. So wurden etliche um lackiert, Türen aufgeschnitten, Laderampen geöffnet und komplett umgebaut wie beispielsweise ein VW-Käfer der dann schließlich zu einem Trike wurde.  Auch Stuttgarter Straßenbahnen gab es damals nicht fertig zu kaufen – genauso wie die Arbeitszüge der Eisenbahn baute Wolfgang Frey diese liebevoll nach wie so vieles andere auf seiner wunderbaren Anlage. Sieht man die alten Straßenbahnen auf dem Modell stehen ist kaum zu glauben das diese komplett aus recycelten Materialien bestehen.

Lust auf einen Besuch? Dann gibt es mehr Informationen sowie auch Anfahrtsbeschreibung, aktuelle Öffnungszeiten und Preise auf der Website von Stellwerk-S
Viel Spaß beim Besuch des Lebenswerks von Wolfgang Frey.


Mehr Bilder finden sich im Archiv (link)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Das Neckartal von Oben – Rottenburg / Weitenburg

Ein paar geflügelte Impressionen aus dem Neckartal zwischen Horb und Rottenburg. Hier mäandert der noch junge Neckar in seiner ungezwungenen, ursprüglichen Form durch die Täler, begleitet von einer Eisenbahnline und dem Neckartal-Radweg. Die Bahnstrecke welche zwischen Horb, Rottenburg und Tübingen nicht elektrifiziert ist – bildet für die nächsten Wochen oder Monate die Ausweichroute für alle Güterzüge, die sonst durch das Rheintal von und in die Schweiz fahren.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

How to win a VHF radio contest, DR9A 2017

Was    eigentlich genau eine Gruppe Funkamateure dazu treibt, für einen VHF-UHF/SHF Wettbewerb auf einen Berg zu fahren und dort für einen 24 Stunden dauernden Wettbewerb eine größere oder auch kleinere Antennenanlage aufzubauen, das lässt sich kaum beschreiben. Es ist die Fazination an den komplizierten Details der Technik, der mehr oder weniger umfangreichen Vorbereitungen, die eigenen Grenzen und die der Gruppe zu erkunden und nach oben zu verschieben, sich mit Gleichgesinnten ein Deutschland und Europa zu messen. Nicht zuletzt ist es auch die Fazination daran, dass sich Funkwellen in den Frequenzbereichen über 144MHz bis weit über 76GHz hinaus deutlich weiter ausbreiten, als gemeinhin bekannt.

Worum geht es bei diesem Wettbewerb?
Nun, es gewinnt, wer die meisten Punkte erziehlt. Es wird während der Funkverbindung unter anderem ein Code, der sogenannte Locator, übertragen. Damit lässt sie die Entfernung ziwschen den beiden Funkstationen berechnen. Die Entfernungen aller Funkverbindungen werden summiert und ergeben die so für das Endergebnis entscheidene Punkzahl.

Wie funktioniert so eine Funkverbindung?
Im Video ruft der Operator „cq cq contest von DR9A“. Das lässt sich grob als „Wer möchte mit mir eine Funkverbindung machen?“ übersetzen. Das eigene Rufzeichen, die Kennung der Station ist DR9A. Es antwortet darauf entweder niemand, oder oft antworten mehrere Stationen gleichzeitig. Das machen diese indem sie ihr Rufzeichen nennen. Nun wird eine der anrufenden Stationen aufgerufen. Es folgt ein Code mit der Signalstärke (meist 59), eine laufende Nummer und der Locator (Standort). Das macht das auch die andere Station und schon ist die Funkverbindung wieder beendet.

Wie ist die Station aufgebaut?
Ganz kurz formuliert hat die Station 9 Antennensysteme welche alle in unterschiedliche Richtungen zeigen und jeder der beiden Operator kann die Antenne frei wählen auf der er hören möchte. Rufen gleichzeitig mehrere andere Stationen an, dann können sie die Funkverbindungen theoretisch sehr schnell nacheinander abarbeiten indem sich jeder Operator auf eine der anrufenden Stationen konzentriert.

Zum Video
Das Video zeigt Aufnahmen während des Aufbaus der ziemlich großen Antennenanlage von einer Drohne aus und von einer Bodenkamera. Dazwischen, sowie die komplette Tonspur, zeigt die beiden Operator während des Wettbewerbs und deren ziemlich perfektes Zusammenspiel. Es gibt noch einen dritten Operator, der jedoch eher im Hintergrund arbeitet und sich um diverse andere Dinge kümmert für welche die beiden meist gezeigten Operator gar keine Zeit haben.

Das „How to win“ im Titel des Videos bezieht sich folglich auf die Betriebstechnik der beiden Operator und deren Zusammenspiel, das fast durchweg perfekt funktioniert. Das so gut zu machen, das ist alles andere als einfach. Man sieht kaum, wann und wie sich die Beiden verständigen, doch sie müssen es tun – andernfalls wäre es ziemlich chaotisch und ineffektiv.

( Alexander Schäfer / Martin  Henz auf schaeferweltweit.de )

Stuttgart von Oben – Streiflichter über Zuffenhausen

Panoramen erstellen – mit Mavic Pro

Wie erstellt man am besten ein schönes Panorama mit einem Quadcopter oder aber auch mit jeder anderen beliebigen Kamera?

Nun die wichtigen Schritte sind immer ähnlich. Panoramen erstellen – mit Mavic Pro weiterlesen